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Charlotteville
ist ein Fischerdorf mit circa 2000 Einwohnern an der “Man of
War” Bucht am karibischen Meer gelegen; eines der wenigen, noch
in der Fast-Originalform bestehenden karibischen Fischerdoerfer.
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| Charlotteville
hat ein Dorfzentrum, Kirchen, Schulen, eine (neuen) Bibliothek,
Polizeistation, Sportplatz, ein paar gute kleine Lokale mit einheimischer
Kueche, einige Bars, Tante-Emma-Laeden, eine Bushaltestelle und
eine Tankstelle. Es gibt keine Hotels, Banken oder Drogerien.
Das Dorf liegt direkt am Fuss und Hang des Regenwaldes mit einigen
schoenen Wanderwegen und Aussichtspunkten. |

Charlotteville
Aussichtspunkt
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Fuer
alle ausgedehnteren “shopping”-Touren fahren Sie in die Hauptstadt
Scarborough oder weiter an die Straende von Mt. Irvine oder
nach Crown Point. Die Entfernung nach Scarborough betraegt etwa
80 Minuten Fahrtzeit und weitere 20 Minuten nach Crown Point
. Es gibt einen (teilweise unregelmaessigen) Busfahrplan, der
aber abends, am Wochenende und an Feiertagen eher Glueckssache
ist.
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Charlotteville
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Erwarten
Sie in Charlotteville bitte keinen hoeheren, europaeischen Standard:
Ihre Unterkunft ist nett und gemuetlich, aber nicht alles ist
brandneu, nicht alle Boeden sind gefliest (stattdessen Linoleum),
Warmwasseranschluss funktioniert nicht immer, und wenn irgendein
Problem auftauchen sollte, wird damit auf karibische Art umgegangen:
nicht aufregen, Zeit nehmen und soweit moeglich improvisieren,.
Der Klempner wird z. B. nicht am naechsten Tag vor der Tuer
stehen, um etwas zu reparieren, er kommt vielleicht eine Woche
spaeter oder auch garnicht, es kommt drauf an….
Charlotteville
ist ein sehr typisches, “lebendiges” Dorf mit Dorfgeraeuschen
wie bellenden Hunde, kraehenden Haehnen (und die Haehne kraehen
manchmal die ganze Nacht in Tobago), bloekenden Schafen, meckernden
Ziegen und natuerlich vielen Menschen und Kindern, die reden,
lachen, Musik machen/hoeren, schreien usw..
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Die
Leute stehen mit Sonnenaufgang auf und gehen auch frueh ins
Bett. Laerm stoert die meisten Tobagonier grundsaetzlich nicht:
wenn der Nachbar um 6 Uhr frueh einen Baum mit der Elektrosaege
faellen, Gospelmusik hoeren oder ein Cricketspiel im Radio verfolgen
will, so wird er das tun, und es gibt fast nichts, was ihn daran
hindern wird.
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Charlotteville
Strand
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Auf
der anderen Seite kann ein Urlaub in Charlotteville ein unvergessliches
Erlebnis sein, um eine andere Kultur kennenzulernen, wunderschoene
Natur, freundliche Menschen, gutes Essen und – wenn Sie sich
darauf einlassen – vollkommen stressfreie Tage. Die Straende
sind schoen, Sie koennen schnorcheln, schwimmen oder tauchen,
mit einem der Fischer zum Fischen fahren oder ein Auto mieten,
um den Rest der Insel zu erforschen. Wenn Sie Lust haben, probieren
Sie es aus; vielleicht werden auch Sie Mitglied der “Chalottevillefans”,
die regelmaessig wiederkommen und nirgendwo anders mehr bleiben
moechten.
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WEIHNACHTEN UND NEUJAHR : ...“Tradition ist leider auch relativ ekliger, langweiliger Laerm in Form des „Bambusschiessens“. Man faelle dazu einen dicken Bambusstamm, hoehle ihn aus und erhitze ihn stundenlang mittels einer Pechfackel, und je heisser das „Rohr“ wird, umso ohrenbetaeubender knallt es, bis einem der Stamm entweder ins Gesicht fliegt oder explodiert, wuenschenswerterweise am anderen Ende. Eine urspruenglich alte Tradition zum „Altes-Jahr-Ausschiessen“, ufert das ganze mittlerweile zu einem manchmal unbegrenzten Laermspektakel von Jugendlichen aus, die langsam auch die Unsitte uebernehmen, Boeller oder „Kracher“ in Menschenmengen zu werfen – man halte sich fern. Gegen das Schiessen an sich, so sinnlos und laestig es ist, ist nichts zu machen, es faellt unter „Tradition“, es nervt, aber da muessen Sie einfach durch. Oropax daempfen das ganze etwas ab, gegen 23.00 hoert's hoffentlich meistens auf.“ (Auszug aus: „Inselnotizen“ von Ulli Jenisch, September 2003)
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